Du fühlst dich trotz In-Ears nicht so richtig wohl auf der Bühne?

Nicht jeder Raum, nicht jede Bühne klingt gleich. Wie auch bei dir zuhause deine Badezimmer einen anderen Sound aufweist als etwa deine Küche oder Wohnzimmer. Es liegt an der Beschaffenheit der verbauten Materialien und Größer der des Raumes. Ist das Bühnenhaus mit Molton oder Absorbierenden Werkstoffen ausgekleidet dämpften dies den Schall, was schnell zu einem „toten“ Sound auf den In-Ears führen kann. Auch deshalb sind Ambience Mikrofone die zum Publikum ausgerichtet sind sehr wichtig. Sie geben dem Musiker einen audiophile Räumliche Abbildung zu dem was er von der Bühne aus sieht. Kein Effektgeräte, kein Allgorhytmus kann dieses nachbilden. Ich platziere meine Ambience Mikros immer in Stereo, Pan diese natürlich auf die jeweils richtige Seite auf die Ohren. Die Interaktion mit dem Publikum ist unabdinglich, die Musiker werden sich natürlicher, offener beim Gig geben und damit auch mehr Spaß haben und eben auch besser spielen, somit bekommst du wiederum besser Signale zum arbeiten und jeder hat etwas davon. Von Song zu Song fahre ich die Ambience auch bei „Mitsingpart..“ auf die Ohren, da ist es egal wie laut die PA in diesem Moment brüllt (das wird eh mit einem EQ herausgefiltert) das Publikum, Schreier und Klatscher werden zu hören sein, und einzig das ist wichtig.

In der Königsklasse haben Bands und Künstler ihr Team an Technikern immer dabei. Einfach um sich keine Gedanken über die technische Umsetzung ihrer Show machen zu müssen. Ein fester Monitor-Techniker lernt mit der Zeit die einzelne Vorlieben der Musiker und weiß welchen Sound du auf den Ohren brauchst.